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Photovoltaik­reinigung in Paderborn und Umkreis

Landwirtschaft, Waldränder und außergewöhnlich hartes Wasser: Anlagen im Paderborner Land haben es schwerer als anderswo. Was das für Ihren Ertrag bedeutet und was wir wo antreffen.

Warum Anlagen im Paderborner Land schneller verschmutzen

Der Kreis Paderborn ist landwirtschaftlich geprägt, und das ist auf den Modulen zu sehen. Wer seine Anlage hier mit einem Dach in Hamburg oder München vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Belastungen. Drei regionale Einflüsse spielen zusammen.

Staub und Ammoniak aus der Landwirtschaft

Rund um Salzkotten, Delbrück, Büren und Lichtenau liegen viele Anlagen in unmittelbarer Nähe zu Feldern und Ställen. Bei der Ernte steht der Staub in der Luft, aus Stallabluft kommen Ammoniak und organische Partikel dazu. Beides haftet deutlich hartnäckiger als gewöhnlicher Straßenstaub. In der Fachliteratur läuft das unter Hard Soiling, also Ablagerungen, die sich mit der Zeit regelrecht mit der Glasoberfläche verbinden und von Regen praktisch nicht mehr gelöst werden.

Wie stark das wirkt, zeigt eine turnusmäßige VDE-Prüfung an einer Anlage über einem Kuhstall: 20 Prozent Ertragsverlust, dokumentiert. Zum Vergleich liegt der Durchschnitt über alle Anlagen in Mitteleuropa bei 3 bis 4 Prozent im Jahr.

Pollen und Laub aus Egge, Senne und Teutoburger Wald

Anlagen am Waldrand bekommen im Frühjahr eine geschlossene Pollenschicht ab, im Herbst Laub und Nadeln. Beides sammelt sich vor allem an der unteren Modulkante, wo das Wasser abläuft. Genau dort entsteht mit der Zeit ein fester Schmutzrand, und genau der kostet überproportional viel Ertrag: Er verschattet die unterste Zellreihe, und weil die Zellen eines Moduls in Reihe geschaltet sind, zieht sie den ganzen Strang mit nach unten.

Besonders kalkhaltiges Wasser

Das Paderborner Trinkwasser stammt aus Karstquellen der Paderborner Hochfläche und ist entsprechend hart: in der Kernstadt rund 14 °dH, in Elsen sogar 17,8 °dH. Für den Haushalt ist das unbedenklich, für die Modulreinigung aber ein Problem. Wer die Anlage mit dem Gartenschlauch abspritzt, bringt diesen Kalk direkt auf das Glas. Beim Trocknen bleiben Ränder zurück, die künftigen Schmutz binden.

Gerade weil das Wasser hier so hart ist, verschlimmert eine Reinigung mit Leitungswasser das Problem oft, statt es zu lösen. Wir arbeiten deshalb ausschließlich mit entmineralisiertem Wasser, aus dem die Mineralien vorher herausgefiltert wurden.

Photovoltaik­reinigung in den Orten rund um Paderborn

Die Bedingungen unterscheiden sich im Kreis deutlich. Was auf der Senne gilt, gilt auf der Paderborner Hochfläche noch lange nicht. Ein Überblick, was wir wo antreffen.

Solarreinigung in Delbrück und Hövelhof

Sennelandschaft mit sandigen Böden und großflächigem Gemüse- und Spargelanbau. Bei trockener Witterung trägt der Wind hier feinen Sand über weite Strecken, dazu kommen im Frühjahr die Kiefernpollen aus den Sennewäldern. Anlagen in Ortsrandlage empfehlen wir jährlich zu reinigen, innerorts reichen meist zwei Jahre. Entfernung ab Paderborn: rund 14 Kilometer, Zone 1.

Photovoltaik­reinigung in Salzkotten und Geseke

Hellwegbörde, einer der fruchtbarsten Ackerbaustandorte Nordrhein-Westfalens. Zur Erntezeit steht der Staub tagelang in der Luft und legt sich als geschlossene Schicht auf die Module. Wer hier zwischen Feldern wohnt, sieht den Unterschied nach der Reinigung besonders deutlich. Entfernung: 12 beziehungsweise 19 Kilometer, beide in Zone 1.

Solarmodul­reinigung in Bad Lippspringe und Altenbeken

Beide Orte liegen am Waldrand, Bad Lippspringe zur Senne hin, Altenbeken im Eggegebirge. Laub, Nadeln und Blütenstaub sind hier das Hauptthema, dazu auf Nordseiten häufig Moosbewuchs in den Rahmenfugen. Bei Anlagen mit überhängenden Bäumen raten wir zur jährlichen Reinigung. Entfernung: 8 und 13 Kilometer, Zone 1.

Solarreinigung in Büren, Bad Wünnenberg und Lichtenau

Der Süden des Kreises liegt höher und freier, teilweise über 400 Meter. Die Anlagen bekommen mehr Wind und damit weniger stehenden Staub ab, dafür setzen die feuchteren Lagen im Almetal und am Sauerlandrand eher Moos und Flechten an. Windparkumfeld und offene Hochflächen bedeuten außerdem Bodenstaub aus der Landwirtschaft. Entfernung: 22 bis 23 Kilometer, alle noch in Zone 1.

Photovoltaik­reinigung in Borchen und den Paderborner Stadtteilen

In Schloß Neuhaus, Elsen, Sande, Sennelager, Wewer, Marienloh, Benhausen, Neuenbeken und Dahl sind wir regelmäßig unterwegs. Wohnbebauung, normale Dachneigung, mäßiger Bewuchs: hier ist das Intervall von zwei Jahren meist passend. Alle Stadtteile liegen innerhalb weniger Kilometer, die Anfahrt beträgt pauschal 20 Euro.

Über den Kreis hinaus: Bielefeld, Gütersloh, Detmold und Lippstadt

Auch dort reinigen wir Photovoltaikanlagen, die Anfahrt liegt dann bei 35 Euro. Weil sich Termine in derselben Ecke gut bündeln lassen, lohnt sich die Anfrage besonders, wenn mehrere Anlagen in der Nachbarschaft zusammenkommen.

Was das für Ihr Reinigungs­intervall bedeutet

Für Anlagen im Wohngebiet ohne Baumbestand bleibt es beim üblichen Richtwert von ein bis zwei Jahren. Liegt Ihr Haus am Ortsrand mit Blick über die Felder, in der Nähe eines Betriebs mit Tierhaltung oder direkt am Waldrand, ist einmal jährlich die bessere Wahl. Ausführlich steht das in unserem Beitrag Wie oft sollte man reinigen lassen?.

Was die Reinigung kostet

3,50 € pro Quadratmeter Modulfläche, dazu 20 € Anfahrt pro Auftrag. Das sind Endpreise, als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer. Eine typische Anlage eines Einfamilienhauses mit rund 50 m² Modulfläche kostet damit etwa 195 €. Den genauen Preis nennen wir vorab im Angebot, es gibt keine Nachberechnung.

Was die Reinigung bei Ihrer Anlage einbringt, können Sie mit dem Rechner auf der Startseite durchspielen. Eine Übersicht, welche Orte wir anfahren, finden Sie im Abschnitt Wo wir arbeiten.

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